{"id":121,"date":"2015-09-23T19:04:21","date_gmt":"2015-09-23T19:04:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zulumbus.com\/?page_id=121"},"modified":"2015-09-23T19:42:42","modified_gmt":"2015-09-23T19:42:42","slug":"segellexikon","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.zulumbus.com\/?page_id=121","title":{"rendered":"Segellexikon"},"content":{"rendered":"<p><strong>A<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Abdrift<\/td>\n<td>Das seitliche Versetzen einer Yacht durch Wind oder Strom.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>abfallen<\/td>\n<td>Eine Kurs\u00e4nderung vom Wind weg.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>achteraus<\/td>\n<td>Alles, was hinter einem Boot liegt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Achterleine<\/td>\n<td>Festmacherleine, die vom Heck eines Bootes schr\u00e4g nach achtern an Land oder zu einem Pfahl f\u00fchrt. Bisweilen auch als Heckleine bezeichnet.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>anlufen<\/td>\n<td>Eine Kurs\u00e4nderung zum Wind hin.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>anschlagen<\/td>\n<td>Ein Segel am Baum oder Stag befestigen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>aufbrisen<\/td>\n<td>Der Wind nimmt an St\u00e4rke zu.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>auftakeln<\/td>\n<td>Die gesamte Takelage (Rigg) an Bord bringen und aufrichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>B<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Backbord (Bb)<\/td>\n<td>in Fahrtrichtung gesehen die linke Seite eines Bootes.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bake<\/td>\n<td>an Land als &#8222;festes&#8220; Seezeichen aufgestelltes Ger\u00fcst von auff\u00e4lligem Aussehen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Baum<\/td>\n<td>Eine Stange aus Holz, Kunststoff oder -heute meistens- Aluminium, an der die untere Kante eines Segels angeschlagen (Gro\u00dfbaum) oder auf &#8222;fliegend&#8220; gefahren wird (Spinnakerbaum).<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>beidrehen<\/td>\n<td>Eine Yacht hoch am Wind, durch entsprechende Segelstellung, nahezu zum stehen bringen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>belegen<\/td>\n<td>Eine Leine festmachen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>bergen<\/td>\n<td>Erstens: die Segel herunternehmen. Zweitens: ein Gegenstand in Sicherheit bringen. Drittens: ein in Seenot geratenes Schiff einbringen. Die Besatzung oder Ladung von einem gestrandeten Schiff herunterholen (abbergen).<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bord<\/td>\n<td>Eigentlich die Schiffsseite (Backbord, Steuerbord), besonders deren Oberkante, daher &#8222;\u00fcber Bord&#8220; fallen. &#8222;An Bord heisst allgemein sich auf einem Schiff befinden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bug<\/td>\n<td>Das vordere Ende eines Schiffes. Steuerbord-,Backbordbug bezeichnet jedoch jeweils die Seite einer Yacht, auf der der Gro\u00dfbaum gef\u00fchrt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>F<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Fahrwasser<\/td>\n<td>An engen Stellen oder zwischen Untiefen, Sandb\u00e4nken usw. die durch die Seezeichen markierte Fahrrinne mit tiefem Wasser.<\/td>\n<\/tr>\n<td>fieren<\/td>\n<td>Dem Zug auf einer Leine nachgeben, ohne sie ausrauschen zu lassen.<\/td>\n<\/tr>\n<td>Fock<\/td>\n<td>Dreieckiges Vorsegel.Es geh\u00f6rt zu den Haupt-oder Arbeitssegeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>G<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Gatchen<\/td>\n<td>Kleines, meist mit einer Metallkausch eingefasstes Loch in Segeln oder Planen, durch das B\u00e4ndsel, Strecker oder \u00e4hnliches gezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<td>geigen<\/td>\n<td>Schaukeln des Bootes um die L\u00e4ngsachse, besonders vor achtelichem Wind.<\/td>\n<\/tr>\n<td>gieren<\/td>\n<td>Seitliches Ausscheren eines Bootes aus seinem Kurs, besonders vor achterlichen Seen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>H<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Hals<\/td>\n<td>Das vordere untere Ecke eines Segels.<\/td>\n<\/tr>\n<td>halsen<\/td>\n<td>Mit dem Heck durch den Wind gehen.<\/td>\n<\/tr>\n<td>Heck<\/td>\n<td>Das hintere Ende eines Schiffes.<\/td>\n<\/tr>\n<td>hissen<\/td>\n<td>Das Hochziehen eines Segels oder einer Flagge.<\/td>\n<\/tr>\n<td>holen<\/td>\n<td>Das Ziehen an einem Ende (anholen, durchholen, einholen, ausholen,aufholen). (Gegensatz: fieren).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>J<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Jolle<\/td>\n<td>Erstens: Allgemein ein kleines offenes Boot.- Zweitens: ein offenes Segelboot mit Schwert im Gegensatz zum Kielboot.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>K<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>kentern<\/td>\n<td>Umkippen eines Bootes, nachdem es den Kenterpunkt \u00fcberschritten hat. Alle Schwertboote k\u00f6nnen kentern.<\/td>\n<\/tr>\n<td>killen<\/td>\n<td>Flattern der Segel.<\/td>\n<\/tr>\n<td>Kl\u00fcver<\/td>\n<td>Dreieckiges Vorsegel, das vor der Fock gefahren wird.<\/td>\n<\/tr>\n<td>Knoten (kn)<\/td>\n<td>Nautische Geschwindigkeitsbezeichnung f\u00fcr Seemeilen pro Stunde. Dar Ausdruck stammt von der Markierung der Logleine des alten Handlogs mit Knoten.<\/td>\n<\/tr>\n<td>Kr\u00e4ngung<\/td>\n<td>Schr\u00e4glage eines Bootes.<\/td>\n<\/tr>\n<td>kreuzen<\/td>\n<td>Mit Zickzack-Kurs auf ein Ziel in Windrichtung zusegeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>L<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Lee<\/td>\n<td>Die dem Wind abgekehrte Seite.<\/td>\n<td>Luv<\/td>\n<td>Die dem Wind zugekehrte Seite.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>P<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Pinne<\/td>\n<td>Waagerechter Hebelarm am Kopf des Ruderschaftes, oft klappbar. Gelegentlich wird das Steuer auch als pinnieren bezeichnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>R<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>raumen<\/td>\n<td>Eine g\u00fcnstige Winddrehung mehr nach achtern. (Gegenteil: schrahlen).<\/td>\n<\/tr>\n<td>Ree<\/td>\n<td>Kommando beim Wenden bei denen das Ruder nach Luv, die Pinne entsprechend nach Lee gelegt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<td>reffen<\/td>\n<td>Ein Segel verkleinern.<\/td>\n<\/tr>\n<td>Ruder<\/td>\n<td>Seem\u00e4nnischer Ausdruck f\u00fcr &#8222;Steuer&#8220;, auch &#8222;Rohr&#8220; genannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>S<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>scheren<\/td>\n<td>Erstens: Ein Ende durch einen Block, ein Auge oder eine Leit\u00f6se f\u00fchren.- Zweitens: Im Sinne von &#8222;laufen&#8220;. Ein Schiff schert aus dem Kurs.<\/td>\n<\/tr>\n<td>Schot<\/td>\n<td>Leine zum Regulieren der Segelstellung.<\/td>\n<\/tr>\n<td>slippen<\/td>\n<td>Ein Boot zu Wasser bringen.<\/td>\n<\/tr>\n<td>Stag<\/td>\n<td>Drahttauwerk zum Abst\u00fctzen und zum Versteifen der Masten nach vorne und achtern.<\/td>\n<\/tr>\n<td>Steuerbord (Stb)<\/td>\n<td>In Fahrtrichtung gesehen die rechte Seite einer Yacht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>T<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Takelage<\/td>\n<td>Sammelbegriff f\u00fcr Masten und B\u00e4ume, stehendes und laufendes Gut.<\/td>\n<\/tr>\n<td>Topp<\/td>\n<td>Spitze des Mastes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>V<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Verklicker<\/td>\n<td>Windrichtungsanzeiger<\/td>\n<\/tr>\n<td>Vorschiff<\/td>\n<td>Der vor dem Mast liegende Teil eines Bootes.<\/td>\n<\/tr>\n<td>Vorsegel<\/td>\n<td>Alle Segel vor dem Mast, also Fock, Genua, Kl\u00fcver, Spinnaker, &#8230; etc.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>W<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>wenden<\/td>\n<td>Mit dem Bug durch den Wind gehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Z<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>zurren<\/td>\n<td>Zusammenschn\u00fcren, festbinden. Etwas seefest zurren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>A Abdrift Das seitliche Versetzen einer Yacht durch Wind oder Strom. abfallen Eine Kurs\u00e4nderung vom Wind weg. achteraus Alles, was hinter einem Boot liegt. Achterleine Festmacherleine, die vom Heck eines Bootes schr\u00e4g nach achtern an Land oder zu einem Pfahl f\u00fchrt. 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